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Am 22. September 1930 erfolgte die Gründung des Heimatvereins Nordwalde.
Aufgabe des Heimatvereins: Natur und Kultur in der Gemeinde zu pflegen und zu erhalten.
Bürgermeister Scheele leitete den neu gegründeten Heimatverein.
 Buergermeister_Heinrich_Scheele
Gründungsmitglieder waren:
1.  Bürgermeister Scheele
2.  Postmeister Josef Harling
3.  Amtsassistent Felix Bolwien
4.  Postmeister a. D. Friedrich Kaldewey
5.  Amtsobersekretär Bernhard Watermann
6.  Wirt Theodor Kordt
7.  Schuhmachermeister Josef Bolwien
8.  Lehrer Eduard Fethke
9.  Zahnarzt Robert Kaldewey
10.  Kaufmann Heinrich Gronheid
 
Der Jahresbeitrag betrug:
   1,00    Reichsmark
1943   1,50    Reichsmark
1948   1,00    DM und 1,50 DM Sonderbeitrag
 
Anzahl der Mitglieder, soweit in den Archiven vermerkt:
 
31.12.1935      139 Mitglieder      
31.12.1941      122 Mitglieder       Abgänge bedingt durch
31.12.1943      137 Mitglieder       Sterbefälle u. gefallene Soldaten
31.12.1951      130 Mitglieder
 
 
 
 
Zeittafel
 
17. Mai 1933
Treffen der Heimatvereine des Kreises Steinfurt in Nordwalde. Losungswort: "Heimat ist das Größte, das Gewichtigste, was die Welt kennt."
 
ab 1933
Gelegentliche Heimatabende, z.B. mit dem Heimatdichter Karl Wagenfeld
oder unter der Devise - Natur und Heimat
 
ab Mai 1935
jährliche Sommerausflüge:
1935 Ahaus zur Schlossbesichtigung
1936 Freckenhorst zur Basilika
1937 Wasserburgen Westerwinkel und Nordkirchen
1938 Mettingen und Hopsten
 
ab 1935
jährliche Osterfeuer bei der Ziegelei Hanning
 
ab September 1935
jährliche Lambertifeiern,
Umzug der Kinder mit Lampions über die Lange Straße, Welle, Bahnhofstraße bis Fraling und zurück zum Marktplatz zum Lambertussingen
 
Januar 1940
Lt. Archiv noch kein Heimatmuseum vorhanden, wohl aber private Sammlungen des Bürgermeisters Scheele und von Felix Bolwien (Altertümer aus der Vorzeit, Volkskunst und gefundene Münzen).
 
Januar 1941
Heimatkalender gefertigt und abgegeben an Soldaten in den Lazaretten und an Soldaten auf Heimaturlaub zur Weitergabe an Soldaten an der Front. Wegen Papierknappheit konnte nicht für jeden Soldaten ein Heimatkalender beschafft werden.
 
1942
Tätigkeiten des Heimatvereins wie in den Vorjahren
 
ab 1943
ruhte die Tätigkeit vorübergehend infolge des Krieges fast völlig.
 
20. April 1946
Nach 3-jähriger Pause infolge des Krieges wieder Abbrennen des Osterfeuers an der Ziegelei Hanning. Das Feuer zum Anzünden durfte mit Genehmigung des Landrates wieder aus der Kirche geholt werden, nachdem die Nazis dies bereits 1935 verboten hatten.
 
ab 1946
fanden wieder regelmäßige Vorstandssitzungen, Versammlungen und rege Aktivitäten statt.
 
1948
U. a. nahm der Heimatverein an der Bekämpfung des Kartoffelkäfers durch regelmäßige Feldbegehung und Absuchen teil.
Auf Anregung des Regierungspräsidenten in Münster setzte sich der Heimatverein dafür ein, dass die nach Kriegsende allseits verbreitete, ärgerniserregende Vergnügungssucht mit Entartungen der Schützenfest- und Kirmesveranstaltungen eingedämmt werden konnten. Diese Feste sollten wieder nach alter Väter Brauch, aber ohne Ausschweifungen gefeiert werden.
 
29. Januar 1950
Tod des langjährigen 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Amtsdirektor a.D. Heinrich Scheele. Er war 1930 der Gründer des Heimatvereins und seitdem der 1. Vorsitzende. Über 20 Jahre hat er dem Verein in selbstloser, aufopfernder Weise vorgestanden.
 
20. März 1950
Wahl des Zahnarztes Robert Kaldewey zum 1. Vorsitzenden
 
1951
Schwerpunkt der Arbeit war die Organisation und Teilnahme am großen Festumzug anlässlich der 800-Jahrfeier Nordwalde. Besonderes Anliegen: Die Ostvertriebenen in den Heimatverein und die Festveranstaltungen einzubinden.
 
Oktober 1952
Der 1. Vorsitzende Robert Kaldewey gab krankheitshalber den Vorsitz ab.
Nachfolger wurde Rektor Georg Kramann.
Schwerpunkt der Arbeit war für Rektor Kramann der Aufbau eines Archivs, das von den Anfängen unserer Gemeinde, über die Entwicklung in den verschiedenen Jahrhunderten und das Leben unserer Vorfahren Interessantes und Wissenswertes zu bekunden weiß. Die übrigen Tätigkeiten kamen im Verein leider fast völlig zum Erliegen. Der Verein trat äußerlich nicht mehr in Erscheinung.
 
Mai. 1961
Gemeindedirektor Luke lud die früheren Vorstandsmitglieder des Heimatvereins ein. Die Versammlung diente dazu, den Heimatverein wieder aufzurütteln zu früheren Aktivitäten. Für das Amt des 1. Vorsitzenden fand sich niemand bereit. Anschließend wurde nur gelegentlich zu Arbeitskreisen eingeladen.
 
18. April 1963
Kaufmann Bernhard Cohausz wurde in einer gutbesuchten Bürgerversammlung zum 1. Vorsitzenden gewählt. Verschiedene Gründe ließen die aktive Arbeit des Heimatvereins in den vergangenen Jahren ruhen. Der neue Vorstand, der namentlich nicht bekannt ist, gab der Wiederaufnahme der Arbeit des Heimatvereins ein sicheres Fundament. Rektor Kramann blieb weiterhin für das Archiv zuständig. Im Heimatverein wurde mühsam wieder Leben aufgebaut. Es fanden Wanderungen, Pättkesfahrten, Ausflüge, Lambertifeiern, Vortragabende, etc. statt.
Der Verein zählte 39 Familien als Mitglieder.
 
Dezember 1966
Auf der Jahreshauptversammlung wurde der Fabrikant Carl Mummenhoff zum 1. Vorsitzenden gewählt, der von Gerichtsrat Georg Hillebrand und Lehrer Ludger Drunkemühle als Beisitzer unterstützt wurde.
In der Jahreshauptversammlung wurde u.a. beschlossen, den Jahresbeitrag für Familien auf DM 6,-- festzusetzen und eine intensive Mitgliederwerbung zu betreiben. Die Zahl der Mitglieder erhöhte sich
bis Ende 1966 von 39 auf 70
bis Ende 1968 auf 125
bis Ende 1972 auf 175
 
1971
Das durch Georg Kramann aufgebaute Heimatmuseum fand in der ehemaligen Landschule Scheddebrock seine erste Bleibe und konnte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
 
14. Februar 1975
Jahreshauptversammlung.
In der Einladung zu dieser Zusammenkunft äußerte der 1. Vorsitzende Carl Mummenhoff tiefe Sorge um die Zukunft heimatkundlicher Arbeit und auch um die Existenz des örtlichen Heimatvereins. Er war der Meinung, die Arbeit des Vereins ruhe auf einer zu schmalen Basis und regte Zusatz- oder Ersatzwahlen zum Vorstand an. Der Vorsitzende dankte auf dieser Jahreshauptversammlung besonders der Werkgruppe. Zur Bereicherung des Ortsbildes hatte sie seit ihrem Bestehen ca. 50 selbstgefertigte Ruhebänke rund um Nordwalde aufgestellt.
Ein umfangreicher Veranstaltungskalender für 1975 gibt Zeugnis von dem großen Bemühen des Vorstandes, den örtlichen Heimatverein zu aktivieren und das Jahresprogramm abwechslungsreicher zu gestalten.
Für die einzelnen Fachgebiete wurden als Verantwortliche gewählt:
 
Rektor i. R. Georg Kramann                Heimatmuseum, Archiv
Hans-Dieter Ilgner                                Heimatgeschichte
Josef Beckonert                                   Pflege der Plattdeutschen Sprache
Johannes Halm                                    Ost- und Mitteldeutsches Volks- und Brauchtum
 
Zum Ende der Amtszeit von Carl Mummenhoff zählte der Heimatverein 304 Familien zu den Mitgliedern.
 
1979
Das Heimatmuseum wurde verlegt in die durch den Neubau der Kardinal-von-Galen-Hauptschule frei gewordene Dorfschule. Das Heimatmuseum trägt heute den Namen "Georg-Kramann-Heimatmuseum".
 
Januar 1983
Wahl des neuen 1. Vorsitzenden, Gemeindedirektor Johannes Giesen.
Carl Mummenhoff trat auf eigenen Wunsch wegen persönlicher und beruflicher Belastungen zurück. Die Jahreshauptversammlung wählte ihn einstimmig zum Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins.

Weitere Mitglieder des Vorstandes im Jahre 1983:
Georg Kramann          Max Verspohl             Johannes Halm
Bernd Schulte             Horst Brandt               Franz-Josef Große Besten
Leo Dömer                  Heinz Dömer              Karl Lührmann
Elfriede Watermann    Maria Kriens              Louise Hentschel
Ingo Stahr             
 
Januar 1987
Nach einer Veröffentlichung in der "Münsterschen Zeitung" vom 12.01.1987 pulsierte reges Leben im Nordwalder Heimatverein. 357 Nordwalder Familien waren Mitglied des Vereins. Im März 1989 konnte Doris Overhageböck als 400. Mitglied geehrt werden.
 
In den Jahren 1984, 1986 und 1991 wurden die 3 Bände
"Beiträge zur Heimatgeschichte" herausgegeben:
 
August 1984
Band I Herausgeber:   Johannes Giesen - Verfasser: Georg Kramann
 
Oktober 1986
Band III Herausgeber: Johannes Giesen - Verfasser: Ute Langkamp - Mitarbeit von Clemens Keukenbrink
 
Oktober 1991
Band II Herausgeber:  Johannes Giesen - Text und Bildgestaltung: Barbara Vitsaras
 
Johannes Giesen lag das Heimatmuseum sehr am Herzen, das im August 1979 seine endgültige Bleibe in der früheren Dorfschule im Ortskern gefunden hat.
 
19. März 1985
Der Rat stimmte dem durch die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins im Februar 1985 gestellten Antrag zu, das Heimatmuseum nach dem im Oktober 1984 verstorbenen Archivar Rektor Georg Kramann "Georg-Kramann-Heimatmuseum" zu benennen. Georg Kramann hatte in fast unermüdlicher Arbeit die Sammlung im Museum zusammen getragen.
 
Oktober 1985
konnte die Gemeindeverwaltung die ABM-Kraft Ute Langkamp einstellen. Ihre vordringliche Aufgabe war, den gesamten Bestand des Heimatmuseums zu inventarisieren. Auf der Basis dieser Inventarisierung hat sie Vorschläge zur Umgestaltung des Museums gemacht. Die praktische Umgestaltung lag in den bewährten Händen von Herbert Reinke. Die benötigten Vitrinen, Stellwände und Podeste konnten unter seiner Anleitung durch die Werkgruppe des Heimatvereins in 1987 erstellt werden.
 
27. Januar 1986
Auf Initiative von Johannes Giesen wurde das Heimatmuseum in die Rechtsform einer unselbständigen Stiftung eingebracht. Diese Stiftung hat insbesondere die Aufgabe der Bestandspflege und des Ausbaus des vorhandenen Georg-Kramann-Heimatmuseums mit seiner kulturhistorischen Sammlung. Dr. Annette Feldmann, die Tochter des verstorbenen Georg Kramann, und der Regierungspräsident unterstützten die Gründung der Stiftung.
 
September 1990
Zum 6. Todestag von Georg Kramann wurde das nach ihm benannte Georg-Kramann-Heimatmuseum nach seiner Umgestaltung wieder eröffnet.
Das intensive Bemühen von Johannes Giesen eine neue Bleibe für das Georg-Kramann-Heimatmuseum zu finden blieb leider ohne Erfolg. Selbst der Antrag vom 23.02.1993 auf Bezuschussung des Ankaufs der historisch bedeutsamen Villa Mummenhoff wurde durch die Nordrhein-Westfalen-Stiftung abgelehnt.
 
Januar 1993
Aufnehmen einer jährlichen Krippenfahrt, die am Samstag nach Hl. Dreikönige stattfindet.
 
1993
Johannes Giesen hat in seiner Doppelfunktion als Vorsitzender des Heimatvereins und als Gemeindedirektor erreicht, Wegekreuze, Stationen und weitere Denkmäler unter Denkmalschutz zu stellen. Wertvolle Hilfe leistete der Nordwalder Hobby-Fotograf Günter Weber. Fotos von 81 Zeugnissen sakraler Kunst stellte er in einem Bildband zusammen und überreichte diesen im September 1988 an Johannes Giesen. Im Laufe der Jahre konnten etliche Stationen aus verschiedenen Jahrhunderten restauriert werden. In der Denkmalliste der Gemeinde sind heute 27 Bildstöcke, 12 andere Baulichkeiten und 12 Landwehr-Teilstücke erfasst.
 
28. Januar 1994
In der Jahreshauptversammlung 1994 verabschiedete sich der Vorsitzende Johannes Giesen. Seit Oktober 1993 war er bereits Stadtdirektor in Straelen am Niederrhein. Die Versammlung wählte ihn einstimmig und unter tosendem Beifall zum Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins.
Zu seiner Nachfolgerin als 1. Vorsitzende des Heimatvereins wählte die Versammlung die bisherige stellvertretende Vorsitzende Steueroberamtsrätin Josefine Heitmann. Lehrer Clemens Keukenbrink wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt.
 
Während ihrer Amtszeit als stellv. Vorsitzende und später als 1. Vorsitzende hat Josefine Heitmann in der Heimat- und Kulturpflege folgende Weichen gestellt: ab September 1993 Einrichten der "Plattdeutsche Abende", die seitdem jeweils im Winterhalbjahr in der Gaststätte Haus Diepenbrock stattfinden.
 
September 1994
Aufnehmen jährlicher mehrtägiger Kultur- und Städtereisen. Seit 1997 werden diese Reisen wegen der großen Beteiligung 2 x jährlich mit gleichem Ablauf durchgeführt.
 
03. Februar 1995
Auf der Jahreshauptversammlung wurde der Satzungsentwurf für den Heimatverein als eigetragener Verein mit eigener Rechtsfähigkeit vorgelegt und von den Anwesenden beschlossen. Die Eintragung "Heimatverein Nordwalde e.V." ins Vereinsregister erfolgte am 13.03.1995. Diese Umfirmierung war erforderlich zum Schutze der Vorstandsmitglieder des Heimatvereins. Der eingetragene Verein ist eine rechtsfähige Körperschaft. Der Verein haftet nur mit seinem eigenen Vereinsvermögen. Das einzelne Vorstandsmitglied dagegen haftet nicht persönlich.
 
1999/2000
Als Vertreterin des Heimatvereins hat Josefine Heitmann an der Textabfassung für das Buch "Glaubenszeugnisse auf unseren Wegen" mitgearbeitet, das Pastor Albert Markfort im Jahr 2000 herausgegeben hat.
Josefine Heitmann, Clemens Keukenbrink und Ingo Stahr brachten von Seiten des Heimatvereins im Vorbereitungsausschuss Ideen ein für die Gestaltung der "850-Jahr-Feier Nordwalde". Das gut funktionierende Vorstandsteam des Heimatvereins erarbeitete gute Vorschläge für die Beteiligung des Heimatvereins am Festumzug und setzte diese mit viel Erfolg um. Die Organisation lag in den bewährten Händen von Elisabeth Esseling.
 
ab 1995
bis heute versuchte der Vorstand des Heimatvereins auf vielerlei Weise einen geeigneten Standort für das beengt untergebrachte Heimatmuseum zu finden. So wurden verschiedene Standorte öffentlichen Zuschussgebern zur Begutachtung vorgestellt. Der Vorstand des Heimatvereins hat in den letzten Jahren mit großen Anstrengungen Ersparnisse sammeln können. Mit Blick auf ein neues Objekt sind sie jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Sobald uns ein geeigneter Standort zugesprochen wird, hoffen wir auf tatkräftige und finanzielle Unterstützung der Nordwalder Bürger.
 
02. März 2001
Josefine Heitmann gab aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz ab. Die Jahreshauptversammlung wählte den bisherigen Stellvertreter Lehrer Clemens Keukenbrink zum 1. Vorsitzenden. Die Wahl des Stellvertreters fiel auf Lehrer Ingo Stahr.
Die Mitgliederzahl ist auf 475 Familien angestiegen. In 2001, dem 850-jährigen Bestehen Nordwaldes, haben insbesondere Clemens Keukenbrink, Ingo Stahr und Elisabeth Esseling die Verantwortung getragen für die Beteiligung des Heimatvereins am Festumzug mit mehreren Wagen, einer 120 Personen starken Fußgruppe in historischer Kleidung und 3 Tanzgruppen.
 
2002
Auf Initiative von Clemens Keukenbrink stellt sich der Heimatverein mit seinen vielfältigen Aufgaben im Internet dar.
Bereits seit 1984, dem Todesjahr von Rektor Georg Kramann, leitet Clemens Keukenbrink das Heimatmuseum. Mit Umsicht, Tatkraft und großer Kompetenz führt er die Arbeit seines Vorgängers fort. Schon seit Jahren setzt er sich für einen neuen Standort ein und hat dabei die Insel Bispinghof noch immer fest im Blick.
 
Anfang 2002
Der Heimatverein zählt 494 Familien zu seinen Mitgliedern.
 
14. Januar 2002
Horst Brandt („Horstel Brandt“) wurde für sein langjähriges Wirken im Heimatverein von Bürgermeister Brockmeyer ein Blumenstrauß und die Urkunde der Bürgerschaft überreicht. Er war von 1983-1998 Mitglied im Vorstand des HV und insbesondere verantwortlich im Bereich Radeln und Wandern.
Diese Ehrung verdienter Bürger geht zurück auf einen Antrag der CDU-Fraktion. Ab dem Jahr 2002 wurden jährlich einige verdiente Bürger oder Gruppen geehrt.
 
22. Februar 2002
Auf der Jahreshauptversammlung gab es eine erfreuliche Nachricht aus dem Munde des Vorsitzenden Clemens Keukenbrink. Der Mitgliedsbeitrag wird anlässlich der Umstellung auf Euro nicht, wie in fast allen Vereinen erhöht, sondern exakt umgerechnet. Statt DM 12,--/Jahr sind nun € 6,14 /Jahr zu bezahlen.
 
23. Februar 2003
Die Mitgliederzahl 500 ist erreicht. Mit Günter, Hildegard und Sohn Thorsten Kubitza ist die 500ste Familie Mitglied des Heimatvereins geworden.
 
23. Januar 2004
Bürgermeister Brockmeyer ehrte Leni Ahlers und überreichte ihr die Urkunde der Nordwalder Bürgerschaft für ihr außergewöhnliches Engagement zur Pflege der überlieferten Volkstänze. Leni Ahlers hat nicht nur für wöchentliche Probenabende Freizeit geopfert, sondern auch Lehrgänge besucht zu ihrer eigenen Ausbildung zur Tanzgruppen-Leiterin.
Ebenso ehrte der Bürgermeister die Werkgruppe des Heimatvereins unter der Leitung von Willi Voß. Diese Gruppe trägt seit vielen Jahren zur Verschönerung des Ortsbildes bei, in dem sie an zahlreichen Stellen selbst gebaute Holzbänke aufstellt und diese mit Liebe pflegt.
 
13. Januar 2005
Clemens Keukenbrink, Vorsitzender des Heimatvereins, wurde von Bürgermeister Brockmeyer im Rahmen des Neujahrsempfanges mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde bedacht. Bereits seit 1984, dem Tode von Georg Kramann, dem Begründer des Heimatmuseums, leitet Clemens Keukenbrink mit Umsicht, Tatkraft und großer Kompetenz das Heimatmuseum. „Er ist ein Aushängeschild des Heimatvereins“, betonte der Bürgermeister.
 
17. Juni 2007
In Nordwalde fand das 11. Kreisvolkstanztreffen statt. Die Organisation des Festes lag in den Händen von Gabi Hanhoff und Regina Große Siestrup.
Leni Ahlers gründete in Nordwalde vor mehr als 20 Jahren die “Volkstanzgruppe” und fünf Jahre später “De Danz Deernkes” beides Tanzgruppen zur Pflege historischer Tänze. Leni Ahlers wurde für ihre Verdienste um die Pflege des Volkstanzes besonders geehrt.
Bei dem Umzug durch den Ort bildeten die 18 aus dem Kreis angereisten Volkstanzgruppen ein wunderschönes buntes Gesamtbild. Der Erlös aus der Veranstaltung wurde für die Jugendarbeit in Nordwalde gespendet.
 
13. Dezember 2008
Ein historischer Tag für Nordwalde, die “Bürgerstiftung Nordwalde” wurde mit einem Stiftungskapital in Höhe von von  70.000,-- Euro gegründet. Ziel der Stiftung ist es u.a., mit Hilfe von mit Hilfe von öffentlichen Geldern und weiterer Unterstützung der Firmen und der Bürger die Keimzelle Nordwaldes, die Insel Bispinghof, zu erwerben und sodann dem Heimatverein das 100 Jahre alte Herrenhaus und Teile des unbebauten Inselgeländes für die Unterbringung des Heimatmuseums und für weitere Aktivitäten des Vereins zu überlassen. Der jetzige Eigentümer der Insel Bispinghof ist das Evangelische Pertheswerk. Seit der Gründung sind die beiden Vorsitzenden des Heimatvereins, Clemens Keukenbrink und Ingo Stahr, Mitglieder des Stiftungsrates.
 
 
14. Januar 2009
Felix Nordhoff, der Archivar des Heimatvereins, wurde durch Bürgermeister Brockmeyer mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde geehrt. Er sorgt dafür, dass Zeugnisse vergangener Zeiten nicht auf ewig in irgendwelchen Schubladen vor sich hinschlummern oder ganz im Dunkel der Geschichte verschwinden, sondern einen Platz im Archivar finden. Nordhoff hat inzwischen 16.000 Bilder digitalisiert und ist bereits im Jahr 1986 angekommen. „Wer Dich kennt, der weiß auch, mit welcher Akribie und Hartnäckigkeit Du die Bilder sortierst und auch versuchst, Hintergründe zu eruieren“, so Bürgermeister Brockmeyer.
 
27. Januar 2010
In diesem Jahr wurde mit Blumenstrauß und Urkunde im Rahmen des Neujahrsempfangs Margret Bockholt durch die neue Bürgermeisterin Sonja Schemmann bedacht. Sie organisiert seit 1993 plattdeutsche Abende, trägt wesentlich zur kulturellen Identität in Nordwalde bei und wird in Nordwalde auch respektvoll „Mutter unserer Muttersprache“ genannt. Seit einigen Jahren gibt sie das Pattdeutsche in Schulprojekten auch an Kinder weiter und arbeitet zudem mit der VHS zusammen.

Februar 2010
Jahreshauptversammlung: Der Vorsitzende Clemens Keukenbrink und Stiftungsratsmitglied Matthias Grenda stellten die komplette Neuausrichtung eines biografischen Heimatzentrums auf dem Bispinghof vor. Bürgermeisterin Sonja Schemmann hielt ihre Antrittsrede. Regina Große Siestrup trat von ihrem Amt als Leiterin der Volkstanzgruppe zurück. Ihr folgte Gaby Hanhoff.

März 2010
Heimatabend für den Bispinghof: Dieser Abend stand ganz im Zeichen des Dialektes Plattdeutsch und des Brauchtumes Volkstanz. Für Stimmung, Unterhaltung und Musik sorgten neben den Tanzgruppen „De Danz-Deernkes“ und die Seniorentanzgruppe der Kiepenkerlchor und das Duo „Lisbeth und Margret“.
Anlegen der „Kräuterfrau“ bei Iker in der Kirchbauerschaft.

April 2010
Der Kiepenkerlchor Nordwalde erhält den Brauchtumspreis des Kreises Steinfurt. Der Landrat Thomas Kubendorff überreichte in Dillmann`s Speicher den Sängern für ihre außergewöhnlichen Verdienste in der Heimat- und Brauchtumspflege den Wanderpreis des Kreises Steinfurt 2009. Die Laudatio hielt Johannes Giesen, von 1983 bis 1994 Gemeindedirektor und Vorsitzender des Heimatvereins.

Juli 2010
„Knabbelkümpken“ geht auf Sendung. Jeden ersten Sonntag im Monat kann man ab 20:04 Uhr die Sendung im Radio RST hören. Zum Radioteam gehört auch Margret Bockholt, die “Mutter“ unserer Muttersprache in Nordwalde.

August 2010
Eberhard Weber überließ seine umfangreiche Ammonitensammlung dem Heimatverein.

März 2011
Jahreshauptversammlung: Clemens Keukenbrink und Ingo Stahr wurden als Vorsitzende für ein weiteres Jahr wiedergewählt. Für die Kulturfahrten zuständig blieb Mechtild Hueske, für den Bereich „Platt-deutsch“ Margret Bockholt und für die Finanzen Michael Saphörster. Willi Voß wurde verabschiedet, blieb aber solange im Amt, bis ein Nachfolger gefunden wurde. Willi Voß hatte sich seit 1989 in der Werkgruppe engagiert, war seit 1993 Vorstandsmitglied und übernahm 1994 die Werkgruppe. 2004 wurde er auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde durch Bürgermeister Brockmeier geehrt.

September 2011
Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters zugunsten der Bürgerstiftung in der KvG-Halle.

Januar 2012
Auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde wurden Josefine Heitmann und Mechtild Hueske geehrt. Seit Jahren engagiert sich Josefine Heitmann auf vielfältige Weise für den Heimat-verein. Mit Mechthild Hueske haben sie als „Heimatreisebüro“ viele Kultur- und Städtereisen angeboten und organisiert. Sie erhielten zur Anerkennung eine Urkunde aus den Händen der Bürgermeisterin.

März 2012
Jahreshauptversammlung: Clemens Keukenbrink und Ingo Stahr stellten sich nicht zur Wiederwahl. Die Mitgliederver-sammlung wählte Klaus Iker, Metallbaumeister und Betriebsleiter, zum neuen ersten Vorsitzenden und Werner Dirksen, technischer Verwaltungsbeamter, zu seinem Stellvertreter, ferner Brigitte Kannebrock, Betriebswirtin, zur Schriftführerin, Ludger Nonhoff zum neuen Leiter der Werkgruppe und Alfred Wieling wieder zum Leiter der Wandergruppe. Als Beisitzer bestimmten die Mitglieder Heiner Röttgermann. Clemens Keukenbrink wird als Leiter des Georg-Kramann-Heimatmuseums und Ingo Stahr als Leiter der Gruppe Natur- und Landschaftsschutz weitermachen.

April 2012
Herausgabe des Buches von Herbert J.K. Söthe „Die Brüchteprotokolle des Gogerichtes zur Meest 1562 bis 1725“ in Verbindung mit den Heimatvereinen Altenberge, Greven, Nienberge und Nordwalde.

Dezember 2012
Herausgabe des Buches von Herrn Dr. Recker : „Unter Preußenadler und Hakenkreuz“ - Ein katholisches Milieu zwischen Selbstbehauptung und Auflösung – Ein Beispiel aus Westfalen: Nordwalde 1850 – 1950.

März 2013
Jahreshauptversammlung: Magdalene Brockmann wurde für Gaby Hanhoff als Vertreterin der Volkstanzgruppen in den Vorstand gewählt. Folgende Jubiläen können beganngen werden: 20 Jahre plattdeutsche Abende, 40 Jahre Werkgruppe, 20 Jahre Kulturfahrten und 20 Jahre Danzdeernkes.

April 2013
Zur Unterstützung des Projekt - Umsetzen "Ruhmöllers Kotten" aus dem Scheddebrock auf die Theaterinsel des Bispinghofes - wird ein Beirates gebildet. Mitglieder des Beirates sind: Klaus Iker, Werner Dirksen, Heinz Bölscher, Martin Averbeck, Andreas Holtfrerich, Jürgen Eilers, Werner Neugebauer und Peter Zinn.

Dezember 2013
„Heimatschlücksken“ (Schnaps und Roten) ist erstmals auf dem Weihnachtsmarkt zu kaufen. Der neue Flyer (Faltblatt) mit der Veranstaltungsübersicht für 2014 liegt an allen ortsbekannten Stellen aus.

März 2014
Jahreshauptversammlung: Bei den Vorstandswahlen blieb alles wie gehabt. Michael Saphörster wurde als Kassierer wiedergewählt. Als Vertreter im Vorstand für die einzelnen Gruppen bestätigte die Versammlung Margret Bockholt und Mechtild Hueske. Neu in den Vorstand wurde Reinhold Kortebrock als Vertreter des Kiepenkerlchores gewählt.

April 2014
Ein neuer Internetauftritt informiert über alle Aktivitäten des Vereins. Beginn des Umbaues einer Trafostation in der Bauerschaft Westerode zu einer Vogel- und Fledermausstation.

Juli 2014
Schenkung: Siegfried Wilhelm Harling hat 50 Exemplare seines Geschichtsbandes „Ja, warum denn eigentlich nicht“ dem Heimatverein überlassen.

August 2014
Die Chronik des Vereins wird von Clemens Keukenbrink überarbeitet und aktualisiert.